Csanádalberti liegt im östlichen Bereich des Komitats Csongrád, 25 Kilometer entfernt von Makó und 8 Kilometer von Mezőhegyes. Bereits im Mittelalter lebten da Menschen, aber die offizielle Gründungsjahreszahl des Dorfes ist 1844. Seine Bewohner waren aus den Komitaten Gömbör und Zólyom eingesiedelte Slowaken. Am Anfang wurde es "Kispitváros" genannt, später wurde es Alberti (nach dem Namen des Präfekten Albert Ambrózy), ab 1908 trägt es den Namen Csanádalberti. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Das Symbol des Dorfes ist ein Tabakblatt. 1876 ließ das Dorf eine Kirche erbauen, und an der Jahrhundertswende wurde das Gemeindehaus errichtet. An der Dorfgrenze befindet sich die Ortschaft Csikóspuszta, da lebt die Trappenpopulation der Gegend, da ist das Adonisröschen und die Saatblume beheimatet.

Die Pussten von Csanád bilden die besonderen Naturwerte der Ortschaft, die als Einheit der Nationalparks Körös-Maros seit 1989 unter Schutz steht. Im nördlichen Bereich befinden sich die Pussta Montág, im südlichen die Pusste Blaskovics. In der Vegetationsdecke sind der Urrasen, das Adonisröschen, die Kamille wertvoll und sie stehen unter Schutz. Der hier beheimatete Mäusebussard, der Abendfalke, der Seeadler, der Storch, die Sand- und Mauerschwalbe, der Bienenfresser, die Trappe sind alle geschützte Vogelarten. Die Gegend ist gleichzeitig auch ein großes Territorium für die Zugstraßen: hier ist der Zug der Kraniche am größten. Die Aufhütten der Jagdgesellschaft stehen auch den Besuchern zur Verfügung.

Information: Bürgermeisteramt (Polgármesteri Hivatal)
6915 Csanádalberti, Ungarn, Fő Str. 30.
Telefon: (00-36)62/522-810 Fax: (00-36)62/299-022