Die Stadt Battonya liegt im Komita Békés am Nebenfluss der Maros, am Száraz-ér, an der ungarischen-rumänischen Grenze. Es ist auf der Landstrasse zu erreichen, 80 km von Szeged,62 km von Békéscsaba, 55 km von Gyula, 26 km von Arad(Rumänien). Es knüpft sich zum Bahnnettz durch eine Nebenlinie. Seit 1955 ist die Stadt eine Grenzübergangstelle nach Rumänien, nach Turnu. Der Boden ist leicht zu bearbeiten, humusreich mit guter Wasserhältigkeit, gut geeignet für die Landwirtschaft. Am Rande der Stadt wird Kohlenhydrogen aus der Erde gewonnen. Es war schon in der Arpadenzeit bewohnt, die Entwicklung fing aber erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an. Urkundlich wird die Siedlung zuerst 1340 erwähnt. Im 15. Jh. wohnten hier ausschliesslich Ungarn. Die Heeren von Dózsa György zogen 1514 in der Nähe, 1529 und 1555 griffen die Türken an und herrschten hier 120 Jahre lang.

In den 1640er Jahren liess der Beg Ali Serben ansiedeln, später kamen noch Rumäner und Ungarn zu ihnen. battonya ist eine Stadt mit mehreren Nationalitäten: Serben, Ungarn und Rumäner wohnen hier, demzufolge ist die wirtschaftliche und gesellschaftliche Geschichte reich. Auch die religion ist vielseitig in der Stadt, das gekennzeichnen die schon aus weit sehbaren 6 Kirchen, die Kunstdenkmäler sind.

 

Die serbische ortodoxe Kirche wurde 1778-79 im Zopfstil gebaut. Die Ikonostase ist sehr bedeutend, wurde von Malern aus Arad und Temesvár geschaffen. Ebenso schön ist die Ikonostase der rumänischen ortodoxe Kirche, gebaut 1878 im romantischen Stil. Die römisch-katholische Kirche auf dem Hauptplatz der Stadt wurde 1818 gebaut, erweitert und umgebaut 1935. Ihre Freschkos sind die Werke von Molnár C. Pál, die Gemälde aus edler Majolika von Maria Kovács.

 

Das Rathaus auf dem Hauptplatz wurde 1891 im Sezessionstil gebaut. daneben steht das ehemalige Hotel Krone/Korona, eines der schönsten neorenessaincen Gebäuden des Platzes. Auf dem Hauptpltz befinden sich die Sehenswürdigkeiten: Denkmäler der Befreiung, der Landwirtenbewegungen, und des Zweiten Weltkrieges.

 


Von den kulturellen Werten muss das gedenkhaus Molnár C. Pál erwähnt werden, mit der Ausstellung aus den Werken (Gemälde und Graphik) des Künstlers. Für die Gäste der Stadt bietet das Thermalbad mit kaltem und warmem Waser eine Erholung und Entspannung in ruhiger Lage. Zur nützlichen Freizeit dient die gut ausgestattete Stadtbibliothek, das József Attila Kulturzentrum und in der Nähe der Sportplatz.

Am Rande der Stadt, wo sich die Kanäle Cigányka-ér und Száraz-ér treffen, erstreckt sich die Lößpussta Kistompa (Körös-Maros Nationalpark- Tompapuszta-Lößwiese), 21 Hektar gross, Reste der Békés-Csanád- Lößlandschaft. Viele seltene Pflanzen- 150 Sorten- sind hier zu finden Ein besonderes Stück der Tierwelt ist der geschützte Erdhunde. Diese Art ist selten aufzufinden, leben nur mehr wenige davon. Die ganze Lößwiese ist geschützt, es ist nur mit Genehmigung der Direktion zu besuchen.

Information: Bürgermeisteramt, 5830 Battonya, Fõ u. 91.
Tel: 68/456-020
Fax: 68/457-753

E-mail: interne-ccia@arad.ro
http://www.battonya.hu
http://www.myland.hu