Die Stadt Arad liegt im Westen Rumäniens, am Fluss Maros, an den Landstrassen-Kreuzungen von Bánság und Körös-Gebiet bzw. Ost-Europa und Mittel-Europa. Die Entwicklung der Stadt fing am Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts an,zur Zeit der Türkenherrschaft. Der Stadtkern wurde um die von den Türken gebauten Burg ausgebaut. Ab 1687 gehört die Stadt zur Habsburger-Monarchie, entwickelt sich witschaftlich schnell, seine politische Rolle wird immer bedeutend. Am Ufer der Marosch wurde die auch heute in gutem Zustand sich befindende Burg 1763-1783 gebaut. Da die Stadt an wichtigen Handels- und Verkehrslinien liegt, wird es bald Zentrum der Gegend. Ab 1834 ist Arad eine freie königliche Stadt, die Entwicklung wird immer rascher. Zwischen den zwei Weltkriegen entwickelt sich die Stadt weiter und wird immer grösser. Schulen, Industrie, Theater, Rathaus, Nationalbank, Palast von Csanád, Bahnhof werden gebaut. Die neuen Kirchen und Hotels auf der Hauptstrasse geben den Stadtrang, diese Strasse ist heute der Korso. Die Industrie entwickrelte sich nach dem zweiten Weltkrieg weiter, manche Betriebe mit landesweiter Bedeutung werden in Arad gegründet, mehrzehntausende Arbeitsplätze kommen zustande. Die Zahl der Bewohner erhöht sich, Wohnviertel werden gebaut. Die Hotels Park und Astoria, das Komitatskrankenhaus, die Sporthalle, die Schwimmhalle und das haus der Gewerkschaften werden übergeben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:

Die Burg von Arad
Die Burg steht im geometrischen Mittelpunkt der Stadt. Die Festung hat eine Form eines sechseckigen Sternes, in der äusseren Schutzschantze fliesst die Maros. Im Burghof befinden sich barokanische Gebäude, die grösste ist die imposante Kasernenkirche, die sogar das Panorama des Stadtteils beherrscht.Zum Stadtbild gehört auch der Halbkreis des Flusses Maros um die Burg.

Rathaus
Das imposante U-förmige Gebäude hat Ferenc Pekár entworfen, es wurde 1875 auf der Hauptstrasse gebaut. Der Hauptturm ist 54 Meter hoch. Das Haus suggeriert Ordnung, Gleichgewicht, Simmetrie. Die Turmuhr hat man aus der Schweiz gebracht.

 

Palast der Nationalbank
Eines der imposantesten Gebäuden auf dem Platz vor dem Rathaus. Es wurde im klassizistischen Stil 1905-1906 gebaut, hat eine symmetrische Fassade mit vier Säulen, darüber mit einem dreieckigen Giebel.





Palast von Csanád
Der Palast wurde von der Bahngesellschaft Arad-Csanád am Ende des 19. JH.-s gebaut Er steht auf dem Platz vor dem Rathaus, ist ein typisches Werk der zeitgenössischen eklektischen Baukunst vonArad. Die Fassade ist reich geziert, die Ecktürme, der imposante Ausbau des Dachwerks suggerieren einen eigenen Zauber.




Römisch-Katholische Kathedrale
Das 56 Meter hohe Kuppel-Gebäude passt sich zu den anderen auf der Hauptstrasse, verlangt aber Respekt.Die Kirche im Renessaince-Stil wurde nach dem Entwurf von Emil Tabakovics 1902-1904 gebaut. Die halbkreis-förmige Fassade ziert die Statue Pieta ( Nachahmung einer Staue von Michelangelo im Dom Sankt-Peter, in Rom).

 

Nationaltheater
Es steht am südlichen Ende des Weges der Revolution, das neoklassizistische Gebäude wurde 1874 gebaut. Nach einer Feuerbrunst hat man es 1858 bedeutend umgebaut. Der haupteingang ist in der Achse der hauptstrasse. Sowohl die Vorhalle als auch der Vortragssaal ist reich geziert.

 

Universität Aurel Vlaicu
Sie steht in der Nähe des Rathauses, gegenüber dem Palast Csanád. Das dreistöckige Gebäude wurde im eklektischen Stil in der ersten Hälfte des 19. Jh.-s gebaut. Die Fassade mit einem Eckturm ist reich an Stilelementen, so an Wiener Rokoko.

Kulturpalast
Das Gebäude wurde nach dem Entwurf und unter der leitung von Lakos Szántay 1911-1913 gebaut. Die Stilelementen der rumänischen Klassizistik, der italienischen renessaince, der französischen Gotik und Barok an der Fassade sind geschickt gemischt, die Hauptfassade ist eklektisch. Im Gebäude finden die Kozerte der Arader kapelle statt und hier befindet sich das Hístorische Museum.


Rumänische Ortodoxe Kathedrale
Die Kirche wurde im Barokstil nach dem Entwurf von Anton Czigler 1862-1865 gebaut, auf der östlichen Seite des grossen Platzes Cetedralei. Die zwei viereckigen Türme sind reich geziert, mit Turmuhren an der Seiten.


Serbische Ortodox-Kirche
Sie wurde 1698-1702 gebaut, 1790 im Barokstil restauriert. Die Kirche wurde 1822 mit einembarokanischen Turm erweitert, mit einer Goldkugel unter dem Kreuz. (Sarbeasca Platz 1). Unter Sarbeasca Platz 7. befindetsich zur Ehre an Tököly Száva der Palast Száva, ein dreistöckiges Gebäude, reich an geschmiedeten Elementen, gebaut in den 1900er Jahren.


Neuarader Katholische Kirche und Pfarrei
Das Kirche wurde 1812-1821 im Barokstil gebaut. Die Pfarrei war ursrünglich ein Franziskaner Kloster, gebaut im Jahre 1725. Diese Gebäuden auf der Timisorii Strasse sind die ältesten der Stadt.

Synagoge
Es ist ein monumentales Gebäude, gebaut 1827-1834 nach dem Entwurf von Domokos Heim, im klassizistischen Stil, schon aber mit Toskan-Elementen. Das Gebäude in der Tribunulstrasse 10 beinhaltet einen Kirchenraum, eine Kapelle und eine Garderobe.


Gymnasium Moise Nikoara
Das Gymnasium heute noch die grösste Schule des Landes. Eswurde 1869-1873 nach dem Entwurf des Bupapester Architekten Diescher im Neoklassizistischen Stilgebaut.ERwähnenswert sinddie Renessaince-Holzschnitz-Arbeiten, im Mittelpunkt mit der Statue Alma mater. (Moise Platz 1.)


Eisenbahnhof
Das Gebäude wurde am Ende des 19. JH.-s nach dem Entwurf von Lajos Szántay , am Ende der Hauptstrasse aus gelben Ziegeln gebaut. Teils sind Sezessions-Elemente erkennbar. Im zweiten Weltkrieg wurde er durch einen Luftangriff schwer ruiniert, er wurde aber nach den originellen Planen neugebaut. Der Bahnhof ist ein bedeutentendes Verkerszentrum, er beherbergt sogar ein Postamt und ein Zollamt. (Garu Platz)


Promenade am Ufer der Maros
Beide Ufer der Maros von der Traianbrücke bis zur Mikelakabrücke sind beliebte Spaziergang- Sport- und Unterhaltungsorte der Arader.

Information: CCIA 2900 ARAD, Rumänien, Closca Strasse 5.
Tel: 00-40/57-253609
Fax: 00-40/57-252212
E-mail: interne-ccia@arad.ro